Liebig34 – Räumung verhindern!

Am 09.10.2020 will der Berliner Senat das anarcha-queerfeministische Hausprojekt Liebig34 räumen. Wir werden nicht tatenlos zusehen! Kommt ab 3 Uhr morgens mit uns auf die Straße!

Da wir damit rechnen, dass viele Cops im Kiez sein werden und nicht klar ist, wie groß unsere Spielräume sind, lohnt es sich auch auf einen Blick auf die Aktionskarte der Interkiezionalen zu gucken:

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#besetzenLive: Praktische Solidarität in Zeiten von Corona

Im Rahmen des HousingActionDays2020 haben wir heute zehn Wohnungen in sechs verschiedenen Stadtteilen besetzt, darunter Ferienwohnungen, Leerstand und ehemals besetzte Wohnungen, wie in der Berlichingenstraße 12. Außerdem wurden eine Scheinbaustelle in Moabit und ein Haus in der Wöhlerstraße 21 in Mitte besetzt.

Diese Wohnungen sollen in den kommenden Tagen Menschen übergeben werden, die dringend Wohnraum benötigen. Angesichts der zehntausenden wohnungslosen Menschen in Berlin ist das natürlich nicht mehr als ein Tropfen auf einem brennend heißen Stein, aber es kann ein Anfang sein, wenn andere es uns gleichtun. Weder auf diesen Staat, noch die EU ist sich zu verlassen, nicht im Alltag und noch weniger in der Krise. Mit der Aufzeichnung unserer Aktionen wollen wir andere dazu ermutigen, vorhandene Räume zu nutzen und sich praktisch solidarisch zu zeigen – die Zeit der großen Worte ist endgültig vorbei.

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Allgemeines Statement zu Repression

Squat the city, fight the law!

Berlin im Herbst 2019: Auf der einen Seite tausende Menschen, die auf der Straße leben, Hunderttausende die sich die Miete nicht mehr leisten können, ganze Nachbar*innenschaftsstrukturen, die zerstört werden. Auf der anderen Seite Unternehmen, die Wohnraum leerstehen lassen und auf Kosten der Mieter*innen Profite erzielen. Die Armen werden ärmer, die Reichen werden reicher. Diese Entwicklung ist systembedingt und kann nur antikapitalistisch gestoppt werden!

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